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Ein Rösti ist viel einfacher als man denkt - Lasst Euch knusprig ohne viel Aufwand verwöhnen

Heute widmen ich mich der Herstellung eines leckeren Röstis. Es soll aber ein Rösti werden, was man spontan herstellen kann, ohne Vorbereitungen getätigt zu haben. Das bedeutet, es muss ein Rösti aus rohen Kartoffeln werden, denn bereits gekochte Kartoffeln müssten vorbereitet werden.
Ein selbst gemachtes Rösti ist ein Genuss ein mit wenig Aufwand verbunden. Schön Knusprig passt es zu nahezu allem.
Ein selbst gemachtes Rösti ist ein Genuss ein mit wenig Aufwand verbunden. Schön Knusprig passt es zu fast allem.
So kann man auch dann ein gutes Mittag- oder Abendessen auf den Tisch bringen, wenn der Kühlschrank nicht optimal gefüllt ist, weil ein Rösti aus rohen Kartoffeln kaum Zutaten benötigt!

Ich habe es mir anfangs auch deutlich komplizierter vorgestellt, aber wenn ich ehrlich bin, gehört Rösti mit zu den leichtesten Beilagen die ich je gesehen habe. So lecker und doch so einfach zu machen - auch für Anfänger! Hauptsache Ihr habt Kartoffeln im Hause, dann kann es bereits losgehen.

Im Grunde kann man ein Rösti aus rohen Kartoffeln ganz einfach beschreiben als geraspelte Kartoffeln, welche gewürzt und in der Pfanne gebraten werden. Klingt simpel, ist es auch!

Was kosten die Zutaten?


Folgende Zutaten werden benötigt:

  • 1,4kg Kartoffeln festkochend (ungeschält)
    (für 4 Personen als Beilage, 2-3 Personen als Hauptbestandteil)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

Wieviel Kalorien hat das Gericht?

Kalorien für das gesamte Rezept:

Portionsgröße: 2-3 Personen
Gesamte Zubereitungsdauer: 0:45 h

Bei der Zutatenliste dieses Rezeptes habe ich einen kleinen Zusatz angeführt. Wenn das Rösti als reine Beilage zum Essen gereicht werden soll, dann ist diese Menge in meinen Augen für 4 Personen ausreichend. Wenn Ihr das Rösti aber als Hauptbestandteil habt und nur eine Kleinigkeit wie ein Pfifferlingsragout, eine Sauce mit Gemüsen der Saison oder ähnliches dazu macht, dann können 2-3 Personen davon satt werden. Wir sind gute Esser und somit hat es nur für uns beide als Hauptspeise mit Rahm-Mangold gereicht.

1) Kartoffeln vorbereiten

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Die rohen Kartoffeln werden nur geschält und geraspelt und mehr nicht.
Die rohen Kartoffeln für das Rösti werden nur geschält und geraspelt, mehr nicht.
Zuerst müssen die Kartoffeln natürlich geschält werden, das ist klar.
Danach werden die Kartoffeln grob geraspelt. Es sollen keine feine Flocken oder ähnliches werden, sondern geraspelte Streifen. Auf dem Foto könnt Ihr ganz gut erkennen was ich meine.
Wenn alles geraspelt ist, werden die Kartoffelstreifen noch ein wenig ausgedrückt. So entfernen wir einen Teil des Wassers aus den Kartoffeln und sie sind dann schön trocken, wenn wir sie in die Pfanne geben. Dazu nehmt eine gute handvoll Kartoffelraspel zwischen die Handflächen,
Das überschüssige Wasser wird aus den rohen Kartoffeln herausgedrückt, damit sie in der Pfanne trocken sind.
Das überschüssige Wasser wird aus den rohen Kartoffeln für das Rösti herausgedrückt, damit sie in der Pfanne schön trocken sind.
drückt die Handflächen kräftig zusammen und lasst das austretende Wasser in einen Bahälter laufen. Das soll keine filigrane Arbeit werden, sondern grob ausdrücken reicht völlig aus!

Abschließend würzt Ihr die geraspelten rohen Kartoffeln noch ordentlich mit Pfeffer und Salz. Wenn Ihr keinen Pfeffer dran haben möchtet, dann gebt aber Salz dran. Sonst schmecken die Röstis sehr fade. Jeder der schon mal das Wasser der Salzkartoffeln vergessen hat zu salzen, weiß was ich meine.
Je nach Geschmack noch eine kleine Prise Muskat dazu und alles mit den Händen gut durchmengen.
Das war es auch schon und nun kann der Kochlöffel geschwungen werden.
Die Kartoffeln sind vorbereitet, gewürzt und warten auf die Pfanne

2) Röstis backen

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Ein Rösti, wie wir es hier gerade machen, sollte auf jeden Fall 2 mal 7 Minuten in der Pfanne braten. Dann sind die Kartoffeln schön gar und es ist von beiden Seiten kross. Je dünner Ihr es macht, desto mehr Zeit spart Ihr, aber dennoch würde ich immer nach dem Bräunungsgrad schauen. Ein Rösti was gar aber völlig blass ist, schmeckt nicht wie ein Rösti und hat auch nicht die erwartete knusprige Kruste.

Das Rösti in der Pfanne mit der Hand vorformen. Mit dem Pfannenwender die abschließende Form geben.
Das Rösti in der Pfanne mit der Hand vorformen. Mit dem Pfannenwender die endgültige Form geben.
Je nachdem was es dazu geben soll und wie viel Pfannen Ihr habt, müsst Ihr nun entscheiden, ob die Beilage zum Rösti schon aufgesetzt werden muss. Habt Ihr 2 normalgroße Pfannen, dann Seit Ihr nach 15-20 Minuten je nach gewünschtem Braäunungsgrad mit den Röstis fertig, weil Ihr beide Röstis parallel braten könnt. Habr Ihr allerdings nur eine Pfanne dann braucht Ihr für 2 große Röstis die doppelte Zeit.
Damit in dem Fall das erste Rösti aber nicht kalt wird, haltet Ihr es bei 60 Grad im Backofen so lange warm, bis das zweite auch die gewünschte Farbe bekommen hat.

Gebt ein wenig Fett in die Pfanne, auch wenn es in einer beschichteten Pfanne ohne Fett gehen würde. Fett ist aber ein Geschmacksträger und deswegen machen wir immer ein wenig in die Pfanne. Dann gebt Ihr die Hälfte der geraspelten Kartoffeln in die heiße Pfanne, verteilt sie ein wenig und drückt sie mit der Hand auf die gewünschte Dicke. Wenn Ihr so mit der Hand die grobe Form vorgegeben hat, dann könnt Ihr den Rest mit einem Pfannenwender oder ähnlichem Hilfsmittel machen. Bitte achtet darauf, dass Ihr das Rösti in Höhe und Breite schön zusammendrückt, damit es eine zusammenhängende runde Form hat. Nur so kann es eine geschlossene Kruste bilden, die Form behalten und fällt beim Wenden nicht auseinander.

Weil das Wenden eines Röstis in Pfannengröße einige Erfahrung und Geschick erfordert, teile ich es bereits jetzt in Viertel. Dazu durchtrennt Ihr das Rösti mit dem Pfannenwender, so daß sich einzelne Viertel ergeben.
Nun kann ein Deckel auf die Pfanne gesetzt werden, damit das ganze Rösti auf Temperatur kommt und der Garprozess beginnt. Gebt dem Ganzen seine bereits erwähnten 7 Minuten. Wollt Ihr es dunkeler haben, dann können es gerne ein paar Minuten mehr sein. Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, wie braun es zwischenzeitlich bereits geworden ist, müsst Ihr mit dem Pfannenwender eines der Viertel ab und zu leicht anlupfen und drunter schauen.

Fertig gebraten ist das Rösti schön knusprig und eine leckere Gaumenfreude!
Fertig gebraten ist das Rösti schön knusprig und eine Gaumenfreude!
Ist die Zeit abgelaufen nehmt Ihr den Deckel ab und wendet das Rösti. Nun kommt der Deckel aber nicht mehr drauf, weil sich darunter Wasserdampf sammelt, der die entstandene Kruste, welche nun oben liegt, sofort wieder aufweichen würde!
Gebt der zweiten Seite nun dieselbe Zeit wie der ersten Seite und das Rösti ist bereits fertig.

Je nach Anzahl vorhandener Pfannen in der richtigen Größe gebt Ihr entweder das erste Rösti in den vorgeheizten Backofen zum warm halten oder serviert direkt.
Wir wünschen Euch einen knusprigen guten Appetit und lasst es Euch schmecken!
Das Rösti ist fertig und kann mit der Beilage serviert werden

Wenn jetzt noch einer sagt, dass Rösti eine schwierige Angelegenheit wäre, dann müssen wir mal eingehend sprechen ...


Aufstellung der Garzeiten:

KomponenteGarmediumEinstellungenZeit
RöstiHerdBratenmind. 2 x 7 Minuten

Gesamtkosten der Zutaten wie oben angegeben:



Folgende oder ähnliche Hilfsmittel wurden zum Herstellen dieses leckeren knusprigen Röstis nach obigem Rezept verwendet:



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Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Claudia am :

ClaudiaHallo Jens,
na das klingt ja mal locker flockig und einfach. Genau mein Ding..
mal sehen ob deine Anleitung auch meinen Test besteht.. meine Rösti fallen nämlich immer auseinander oder werden nicht schön knusprig.
Mal sehen obs nach deiner detaillierten Anleitung besser klappt...

viele Grüße,
Claudia

Jens Backhaus am :

Jens BackhausHallo Claudia,

da bin ich auch gespannt. Ich werde in Kürze nochmal einen Trick in das Rezept aufnehmen, welche ich glatt unterschlagen habe. Wenn Du das Wasser aus den gehobelten rohen Kartoffel gedrückt hast, lässt Du es 5 Minuten stehen. Dann setzt sich am Boden die klebrige Stärke ab.
Du gießt nun das Wasser darüber vorsichtig ab, gibst die Stärke zurück in die Kartoffeln und mengst alles gut durch. Die Stärke sorgt für mehr halt ;-)
Ich wünsche Dir gutes Gelingen und bin gespannt ob es geklappt hat!

Gruß,
Jens

Karin am :

KarinIch liebe Rösti total! Leider sind die Pfanne und ich keine besonders guten Feunde... ich kann vor allem Dinge anbrennen. Ich vielleicht traue ich mich mit deinem Rezept doch mal wieder ans Röstibraten.

Jens Backhaus am :

Jens BackhausHallo Karin,

Was hast Du denn für eine Pfanne? Vielleicht kann man sie ja zu einem anderen Verhalten überreden ;-)

Gruß,
Jens

Christine am :

Christineguten Morgen.Kann man gebratene Rösti im Backofen oder Wärmeschublade warm halten, bevor die Gäste serviert werden? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Ich bin für Ratschläge interessiert. Danke viel mol.

Jens Backhaus am :

Jens BackhausHallo Christine,

Prinzipiell kann man Sie problemlos warm halten. Du solltest nur beachten, dass Sie in einem trockenen Umfeld warm gehalten werden, ansonsten muss Erden sie weich und sind zum Servieren nicht mehr so schön knusprig.
Der Backofen würde also funktionieren. Das solltest allerdings auch nicht zu lange überbrücken, sonst werden sie zu trocken.
Konnte ich Dir weiterhelfen?

Gruß,
Jens

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