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Evelina ist der neue aufgehende Markenstar im Apfelregal - Hat er das Zeug ganz oben am Firmament zu stehen oder ist es nur ein halbherziger Versuch eine Marke zu etablieren

Vor lauter Backen und Tomatensamen verschicken komme ich im Moment gar nicht so recht zu meinen heißgeliebten Äpfeln. Mindestens ein Mal die Woche kommt eine neue Sorte nach Hause, aber dennoch schaffe ich es nicht sie Euch vorzustellen. Jetzt versuche ich mal ein wenig aufzuholen. Heute kommt nochmal eine Sorte, die vielen von Euch nicht ganz so geläufig sein wird.
Im Apfel-Review: Die Apfelsorte Eveline. Eine Verwandte des Pinova mit sehr ähnlichen Eigenschaften, aber einem deutlich besseren Äußeren.
Im Apfel-Review: Die Apfelsorte Eveline. Eine Verwandte des Pinova mit sehr ähnlichen Eigenschaften, aber einem besseren Äußeren.
Aber keine Angst, die eine oder bekannte Sorte liegt bereits in der Küche und darf sich demnächst hier mit einreihen.

Heute geht es um die Apfelsorte Evelina (mancherorts auch mit Ewelina bezeichnet). Was wie ein ganz normaler Frauenname klingt, ist in Wirklichkeit eine Mutante von der Apfelsorte Pinova. Den Pinova habe ich bereits vorgestellt und findet Ihr mittels des Links kurz zuvor. Im Gegensatz zum Pinova soll Evelina eine bessere Rotfärbung haben und das Erscheinungsbild geht im Allgemeinen mehr in die Richtung, was man im Handel als optimales Erscheinungsbild bezeichnet. Hinsichtlich seiner inneren Werte soll er sich am Pinova orientieren. Somit handelt es sich hierbei um eine neue Züchtung und keine alte Sorte. Schaurn wir ihm aber mal unter die Schale!

Wie der Pinova zählt er für uns zu den mittelgroßen Äpfeln. Die von mir gekauften Exemplare haben eine schöne rot-grün-gelb Färbung. Ein rundum schöner Apfel der insgesamt zum Essen einlädt.
Welcher Apfel noch von mir ausprobiert wurde, könnt Ihr hier einsehen. Schaut mal rein, es sind einige Perlen der Apfelwelt dabei.

Der Geschmack, Süße und Säure, Saftigkeit

Ich widme mich wie immer zuerst dem Verhältnis von Süße und Säure, was für unseren Gaumen beim Genuss eines Apfels entscheidend ist. Beides ist sehr gut ausgeglichen. Man schmeckt Süße und Säure, allerdings sticht nichts hervor. Man kann ihn also weder den süßen noch den säuerlichen Äpfeln zuordnen. Allerdings sind Süße und Säure auch nicht sehr stark ausgeprägt, so daß auch diese Sorte sehr viele Anhänger finden könnte. Von daher kann man die Abstammung aus der Reihe des Pinova nicht verleugnen.
Die Apfelsorte Evelina hat eine schöne Zeichnung und eine gute Färbung. Sieht schön aus und lädt richtig zum Essen ein.
Die Apfelsorte Evelina hat eine schöne Zeichnung und eine gute Färbung. Sieht schön aus und lädt zum Essen ein.
Die Saftigkeit geht in Ordnung. Er ist saftiger als zum Beispiel der Holsteiner Cox oder Cox Orange, aber bei weitem nicht so saftig wie der Mutsu. Das für Euch mal ein bisschen zur Einordnung. Alles in allem ist er gut saftig. So soll ein Apfel sein.
Beim Geschmack darf man wie beim Pinova kein Geschmacksfeuerwerk oder besondere Noten erwarten. Er schmeckt, mehr aber auch nicht. Er ist was das angeht ein ganz klarer Durschnittsapfel. Wenn man eher auf den besonderen Geschmack aus ist, wie man ihn bei Alkmene, Delbarestivale, Wellant oder Karmijn de Sonnaville bekommt, dann enttäuscht der Evelina. Für alle anderen kann dieser Apfel eine sehr gute Wahl sein! Er macht trotz allem aber geschmacklich einen frischen und knackigen Eindruck.

Schale und Fruchtfleisch

Schale und Fruchtfleisch sind als normal einzustufen. Es ist ein bissfester Apfel, den ich als ganz normal bissfest einstufen würde. Also genau nach unserem Geschmack.
Mehr gibt es dazu dann auch nicht zu sagen.

Die Apfelsorte Evelina ist ein Mutante vom Pinova und zählt somit zu den durchaus mittelgroßen Äpfeln.
Die Apfelsorte Evelina ist ein Mutante vom Pinova und zählt somit zu den mittelgroßen Äpfeln.

Lagerung

Die Disziplin Lagerung meistert er durchscnittlich. Nach bereits einer Woche merkt man ihm die Lagerung an. Er wird dann ein wenig weicher, ist aber noch sehr gut genießbar. Nur wer auf die richtigen knackigen frischen Äpfel steht, der wird jetzt eventuell ein kleines Problem mit Evelina bekommen.
Dennoch kann man ihn bis 1,5 Wochen zu Hause in der Küche liegen lassen. Danach fällt er aber auch für meinen Geschmack stark ab, so dass ich ihn vorher aufessen würde. Insgesamt ist dieses Ergebnis aber als gut zu bezeichnen. Für den durchschnittlichen Marktbesucher reicht diese Zeitspanne völlig aus.
Im Apfel-Review: Die Apfelsorte Eveline. Eine Verwandte des Pinova mit sehr ähnlichen Eigenschaften, aber einem deutlich besseren Äußeren.
Im Apfel-Review: Die Apfelsorte Eveline. Eine Verwandte des Pinova mit sehr ähnlichen Eigenschaften, aber einem besseren Äußeren.

Mein Fazit

Insgesamt ist Evelina für uns ein Apfel aus dem Mittelfeld. Evelina fällt in keiner Disziplin besonders positiv auf, aber auch nicht negativ. Der Geschmack ist durchschnittlich, aber rund und ausgeglichen. Wenn man keine besonderen Vorlieben wie sehr süß, sauer oder ähnliches hat, dann kann man nicht viel falsch machen, wenn man diese Sorte kauft.
Evelina gehört zu den bissfesten Sorten und weist ein dementsprechend normales Lagerverhalten auf.
Alles in ellem ein runder Apfel, dem ich aber nur einen Platz im Mittelfeld geben kann.



Süße
Säure
Geschmack
Saftigkeit
Fruchtfleisch
Schale
Gesamteindruck

  • Ein klassischer Mittelfeld-Apfel, den viele mögen werden
  • Süße und Säure sind absolut ausgewogen
  • Ein ganz normaler bissfester Apfel
  • Leider keine Ecken und Kanten
  • Leider keine Aha-Effekte im Geschmack
  • Für Menschen ohne Lieblingsapfel ganz sicher einen Versuch wert

Weiterführende Links zu der Apfelsorte Evelina/Ewelina:

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