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Zweierlei hausgemachte Pizza mit einem hervorragenden Pizzaboden - Tomaten-Basilikum Pizza mit Büffelmozzarella und Ziegenfrischkäse

Schon seid meiner Kindheit mag ich Pizza. Aber wer mag die nicht? In Ordnung, es wird sicherlich Menschen geben, welche dem dünnen überbackenen Teigfladen mit diversen leckeren Dingen oben drauf nichts abgewinnen können. Ich habe aber noch niemanden getroffen. Leider waren meine Versuche bisher nie so erfolgreich, wie ich es mir gewünscht hätte.
Das ist doch eine Pizza wie sie sein soll - braun, knusprig, schmackhaft! So ist Pizza ein echter Genuss.
Das ist doch eine Pizza wie sie sein soll - braun, knusprig, schmackhaft! So ist Pizza ein absoluter Genuss.
Entweder war sie nocht kross genug oder der Boden war zu dick. Der Belag oben drauf hat zu sehr gewässert und und und ...

Manchmal muss man einfach Glück haben und den richtigen Tipp bekommen. Bei einer Diskussion auf Facebook wurde ich auf den vermeintlich sensationellen Pizzateig eines Facebookfreundes aufmerksam gemacht. Direkt bei der nächsten Gelegenheit wurde dieser getestet und wir waren nach dem Essen nicht nur pappsatt, sondern auch im siebten Himmel. Wenn man weiß wie, dann muss die selbst gemachte Pizza der heißgeliebten Köstlichkeit beim Lieblingsitaliener in nichts nachstehen.

Meine Frau liebt Pizza gerne in bekannten Variationen, wenn Tomate, Mozzarella und Basilikum drauf sind. Allerdings ist genau diese Kombination ohne jeglichen Schnick-Schnack das, was sie am liebsten mag. Ich experimentiere gerne mal, wobei ich unter dem "Viel-Hilft-Viel"-Syndrom leide. Innerlich fühle ich mich erst befriedigt, wenn eine Zutat nach der anderen auf der Pizza gelandet ist. Nichts desto trotz weiß ich sehr gut, dass es nicht viel braucht, um etwas Köstliches aus dem Ofen zu holen. In diesem Zwiespalt versuche ich immer wieder was neues - mal mehr und auch mal weniger erfolgreich, was das Geschmackserlebnis angeht.

Weil uns der besagte Teig so gut gefällt, wird auf diesem Feld bei uns erstmal nicht mehr selber ausprobiert. Er ist aus natürlichen Zutaten gemacht, keine Hilfsmittel und genau so soll es sein. Ihr findet das Rezept mit Zutaten und Herstellungshinweisen bei Harald auf seinem Blog "cahama".
Dieser Pizzateig ist allerdings nichts für Kurzentschloßene, weil er über mehrere Tage im Kühlschrank reifen soll. Angegeben sind auf der oben verlinkten Seite 4 Tage Reifungszeit im Kühlschrank. Weil wir aber auch nicht groß in die Zukunft planen, wenn es um unser Essen geht, kann ich bestätigen, dass dieser Teig bereits ab 2 Tagen hervorragend ist. Je länger man ihn aber reifen lässt, desto besser ist dies allerdings für den Geschmack.

Was kosten die Zutaten?


Zutaten für den Pizzaboden:

  • Siehe Cahama.de
    Für 2 Bleche 40% der angegebenen Mengen!

Belag für Tomate-Mozzarella-Basilikum:

Wieviel Kalorien hat das Gericht?

Kalorien für das gesamte Rezept:
  • 1 Dose gehackte Tomaten (um die 400g)
  • 200g frische Tomaten
  • 150g Büffelmozzarella
  • getrockneter Oregano
  • getrockneter Majoran
  • 7 große Blätter frischer Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer
Belag für Tomate-Ziegenfrischkäse-Basilikum:

  • 1 Dose gehackte Tomaten (um die 400g)
  • 200g frische Tomaten
  • 150g milder Ziegenfrischkäse
  • getrockneter Oregano
  • getrockneter Majoran
  • 7 große Blätter frischer Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer
Portionsgröße: 2-3 Portionen
Gesamte Zubereitungsdauer: 0:30 h


1) Teig kneten und reifen lassen

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Der Pizzateig wird nach den Angaben von Harald auf seinem Blog "Cahama" geknetet, gefaltet und anschließend den angegebenen Zeitraum in den Kühlschrank gestellt. Deckt die Schüssel mit Frischhaltefolie ab, damit er über die Tage nicht austrocknet.

Ihr braucht in der Tat 4 Tage lang nichts weiter tun, als den Teig im Kühlschrank stehen zu lassen. Auf Grund der niedrigen Temperaturen arbeitet die Hefe im Spargang und der Teig geht über den gesamten Zeitraum ganz langsam auf. Die lange kalte Herbeiführung hat allerdings den Vorteil, dass sich andere Aromen im Teig entwickeln, als wenn man ihn schnell in einer warmen Umgebung gehen lässt. Wenn Ihr also experimentierfreudig seid, versucht es unbedingt mal. Der Teig ist sehr schmackhaft und super elastisch. Er reißt und klebt nicht, lässt sich super verarbeiten und vor allem hauchdünn ausrollen bzw. auseinanderarbeiten. So schön dünn habe ich meine Pizzaböden auch zuvor schon versucht hinzubekommen, leider hat es bisher nie sein sollen.
Nach 2-4 Tagen im Kühlschrank ist der Pizzaboden fertig gereift, hat einen hervorragenden Geschmack und ist super elastisch.

2) Teig ausrollen

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Auch wenn dieser Teig nach der Reifezeit quasi nicht klebt, ist es hilfreich beim ausrollen die Arbeitsplatte, die Oberseite des Teiges und die Finger zu bemehlen.
Der frische selbst gemachte Pizzaboden wird mit gehackten Tomaten, getrockneten Kräutern, Salz und Pfeffer bestrichen.
Der frische selbst gemachte Pizzaboden wird mit gehackten Tomaten, getrockneten Kräutern, Salz und Pfeffer ausreichend bestrichen.
Dann wird er entweder mit dem Teigroller oder den Händen so in Form gebracht, dass er entweder schön rund ist, damit die Pizza auf den runden Pizzastein passt, oder das Backblech maximal ausfüllt.
Dabei den Teig immer wieder wenden. Das mache aus Gründen der Vorsicht, falls der Teig doch mal etwas kleben sollte. Beim Wenden wird die Arbeitsplatte und der Teig immer wieder ausreichend bemehlt.

Ich verwende dafür einen Marmorteigroller*. Der hat im Vergleich zu einem Teigroller aus Holz ein großes Eigengewicht. Man muss bei dem Pizzateig also kaum Kraft aufwenden, um ihn in Form zu bringen. Ein sehr angenehmes Arbeiten.
Der Pizzaboden ist super elastisch, so dass es kein Problem ist ihn auf dem ganzen Backblech zu verteilen.

3) Pizza nach Wunsch belegen

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Hat der Pizzaboden die richtige Form und Größe, wird er entweder direkt auf einen Pizzastein oder ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Dieser Boden ist so elastisch, dass man ihn ausgerollt ohne Probleme von der Arbeitsplatte auf die Backunterlage bugsieren kann.

Der Pizzaboden wird mit beiden Varianten belegt, dann kommen beide Geschmäcker definitiv auf ihre Kosten.
Der Pizzaboden wird mit beiden Varianten belegt, dann kommen beide Geschmäcker auf ihre Kosten.
Anschliesend kommen für die Pizza mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum die oben genannten Zutaten in der folgenden Reihenfolge auf den Boden: Abgetropfte gehackte Tomaten, Kräuter, Salz, Pfeffer, abgetropfte Tomatenscheiben und Mozzarella. Der im Supermarkt erhältliche frische Basilikum wird es nach dem Backen gezupft oder gehackt oben drauf gegeben. Diese Sorte verliert leider Ihren intensiven Geschmack, wenn man sie schon beim Backen oben auf legt.
Je nach Sorte kann es helfen, den Mozzarella 30 Minuten vor der Verwendung zu schneiden und "abtropfen" zu lassen. Manche Sorten verlieren in dieser Zeit durchaus einiges an Wasser. Grundsätzlich gilt, je weniger Wasser der Belag auf die Pizza bringt, desto knackiger und trockener ist diese nach dem Backen. Deshalb tropfe ich die gehackten Tomaten aus der Dose auch mindestens 15 Minuten ab, indem ich sie in ein engmaschiges Sieb gebe. Ähnlich verfahre ich mit den frischen Tomaten.
Legt Ihr alles frisch drauf, steht unter Umständen nach dem Backen sehr viel Wasser auf der Pizza. Das kommt aber sehr auf die verwendeten Zutaten und deren Beschaffenheit an.

Für die Pizza mit Tomate, Ziegenfrischkäse und Basilikum haben die eben erwähnten Hinweise genauso Gültigkeit. Allerdings variieren die Zutaten ein wenig. Sie werden in der folgenden Reihenfolge auf den Boden gelegt: Gehackte Tomaten, Kräuter, Salz, Pfeffer, Tomaten und Ziegenfrischläse.
Der Pizzaboden wird jeweils zur Hälfte mit einer der genannten Varianten belegt, damit beides parallel probiert werden kann.

4) Pizza fertig backen

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Frisch aus dem Ofen ist der Pizzaboden braun und knusprig, der Käse zerlaufen und braun - Basilikum wird erst nach dem Backen frisch drauf gestreut.
Frisch aus dem Ofen ist der Pizzaboden braun und knusprig, der Käse zerlaufen und braun - Basilikum wird nach dem Backen frisch drauf gestreut.
Nachdem der Pizzaboden belegt ist, muss alles zusammen nur noch gebacken werden. Solltet Ihr einen Pizzastein verwenden, beachtet bitte die spezifischen Verwendungshinweise und die Aufwärmzeit.

Das Backblech kommt in den auf 250 Grad Celsius vorgeheizten Backofen. Ich verwende immer die Umluft-Funktion. Bei dieser Temperatur ist die Pizza nach 7-8 Minuten schön knackig, leicht braun und möchte von Dir direkt gegessen werden.
Auf einem Pizzastein ist die Garzeit in der Regel minimal kürzer. Das kommt aber ein bisschen auf den verwendeten Stein an. Gute Anzeichen sind ein blubbernder Belag gepaart mit einer schönen Bräunung des Teigrandes.

Jetzt heißt es kräftig reinbeißen und die knusprige hausgemachte Pizza in vollen Zügen zu genießen. Lasst es Euch schmecken!
Das Backblech mit der knusprigen Pizza Tomate-Mozzarella-Basilikum und Tomate-Ziegnfrischkäse-Basilikum ist fertig - Lasst sie Euch schmecken!


Aufstellung der Garzeiten:

KomponenteHilfsmittelTemperaturZeit
PizzaBackofen250 Grad Celsius7-8 Minuten

Gesamtkosten der Zutaten wie oben angegeben:


Folgende und ähnliche Hilfsmittel wurden für diese zwei Sorten hausgermachter Pizza mit Tomate, Basilikum und Büffelmozzarella oder Ziegenfrischkäse verwendet:


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