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Eine Kartoffelpresse für alle Fälle

WMF Kartoffelpresse ausgepackt
Mit dieser Kartoffelpresse von WMF sind Kartoffelbrei oder Gnocchi gar kein Problem mehr
Wie bereits im vorherigen Artikel über die Salbei-Gnocchi mit Pfifferlingrahm erwähnt, haben wir vor einer Weile eine Kartoffelpresse geschenkt bekommen. Bisher fehlte ein derartiges Hilfsmittel in unserem Haushalt, weshalb wir uns immer anders behelfen mussten. Das ging bisher auch immer gut, aber für mache Sachen ist eine Kartoffelpresse dann doch ein hilfreiches Zubehör.
Es kam wie jedes Jahr - es Stand ein Geburtstag an. Was liegt in dem Fall näher als sich die Kartoffelpresse dafür aufzusparen? Wir wünschten uns also die besagte Kartoffelpresse: Marke egal, Aussehen egal, kein besonderer Wunsch, sie soll einfach aus Kartoffeln Kartoffelbrei machen.

Zum Glück bekamen wir die besagte Kartoffelpresse geschenkt! Es war eine Kartoffelpresse aus dem Hause WMF.

1) Lieferumfang

Der Lieferumfang gestalltet sich in dem Fall sehr einfach - eine Kartoffelpresse. Es gab kein weiteres Zubehör oder Gedöns. Alles andere hätte mich auch gewundert.


2) Die Anwendung der Kartoffelpresse

WMF Kartoffelpresse und all Ihre Bauteile
So sieht die Kartoffelpresse von WMF im ausgeklappten Zustand aus
Die Handhabung ist kein Kunststück. Die Kartoffelpresse besteht aus zwei Griffen, die V-förmig über ein Scharnier miteinander verbunden sind. Der untere Griff beinhaltet einen Behälter, der auf der Unterseite Löcher hat. In ihn werden die gekochten Kartoffeln hineingegeben. An dem oberen Griff ist der "Stempel" befestigt, mit dem die Kartoffeln im Behälter durch die Löcher gedrückt werden. Der "Stempel" ist ebenfalls über ein Scharnier befestigt, damit er alle Bewegungen des Bedieners einwandfrei mitmacht.

Man kann nicht nur Kartoffeln mit dieser Presse bearbeiten. Man kann alles erdenkliche damit zu einem Brei verarbeiten, vorausgesetzt es ist weich genug, damit man einerseits nicht durch zu viel Druck die Konstruktion beschädigt und andererseits ausreichend Kraft aufwenden kann, um das "Püriergut" durch die Löcher gedrückt zu bekommen.
Die Konstruktion der Kartoffelpresse ist einwandfrei. Keine Beulen, Dellen, kein Grat irgendwo, absolut einwandfrei. Der Stempel passt zu 100% sauber in den Behälter, nichts klemmt oder schabt aneinander!

3) Die Kartoffelpresse in Aktion

Ihre erste Bewährungsprobe hatte die Kartoffelpresse beim Herstellen von Gnocchis, die zweite bei Kartoffelbrei. Vorweg kann ich schon mal sagen, beides hat hervorragend geklappt.
Die Kartoffelpresse hat am unteren Griff hinter dem Behälter für die Kartoffeln noch eine Verlängerung, bis das Scharnier kommt. So kann die Presse, wenn sie gerade nicht in Verwendung aber schon verschmutzt ist, auf dem Rand eines Topfes o.ä. abgelegt werden. Wenn man in der Küche gerade am wuseln ist, kann das sehr praktisch sein.

Das Durchdrücken der Kartoffeln geht je nach Kartoffel sehr leicht oder etwas schwerer. Prinzipiell kann man sagen, dass frische heisse Kartoffeln sich sehr leicht durchdrücken lassen. Will man die Kartoffeln vom Vortag verarbeiten, dann erfordern die doch deutlich mehr Kraft. Aber beides ist mit dieser Kartoffelpresse kein Problem. Auch bei den festeren Kartoffeln vom Vortag hatte ich nicht das Gefühl, dass die Konstruktion auch nur ansatzweise an der Belastungsgrenze angelegt wäre. Da ist also noch Luft nach oben.

Wenn Kartoffeln mit der Presse durchgedrückt werden, dann drückt sich immer ein bisschen der Kartoffelmasse zwischen Stempel und Behälterwand nach oben. Das lässt sich aber nicht verhindern, weil Stempel und Behälter nicht auf den hunderstel Millimeter ineinander passen dürfen, denn sonst schaben die beiden aneinander. Das bedeutet, dass man ab und zu beim herausziehen des Stempels aus dem Behälter die Kartoffelreste zurück in den Behälter streichen muss.

Ansonsten gibt es keine Auffälligkeiten an der Kartoffelpresse. Für die hervorragende Verrichtung ihrer Aufgaben kann ich sie auch hinsichtlich der Praxistauglichkeit auf jeden Fall empfehlen.

4) Das Endergebnis: Der Kartoffelbrei

WMF Kartoffelpresse - Boden mit Lochgitter
Die Unterseite der WMF Kartoffelpresse mit dem Lochboden
Die Konsistenz des entstehenden Kartoffelbreis gefällt uns sehr gut. Vorher haben wir den Kartoffelbrei immer mit dem Küchenmixer im Topf erzeugt. Man hört zwar von allen Seiten, dass man das bloß nicht tun soll, weil der Brei dann schleimig etc. wird, aber wenn man nichts anderes zur Hand hat, dann bleibt einem nicht viel übrig. Wir fanden den Kartoffelbrei davor allerdings auch nie so schlimm, wie immer wieder gesagt wird.

Nachdem wir nun aber den Vergleich zu dieser Kartoffelpresse haben sei gesagt, dass die Konsistenz deutlich anders ist. Der Kartoffelbrei hat noch eine leicht spürbare Struktur, ohne dass große Stückchen drin wären. Man spürt zwar kleine Stückchen im Kartoffelbrei, die daran erinnern, dass er handgemacht ist, aber insgesamt ergibt sich mit dieser Presse eine sehr gute homogene Masse. Man braucht hier nicht mehr als ein Mal durchdrücken. Bereits nach dem ersten Durchgang ergibt dies einen hervorragenden Kartoffelbrei!

5) Fazit

WMF Kartoffelpresse ausgepackt
Die Kartoffelpresse von WMF in der Nahaufnahme - Von uns gibt es eine Empfehlung
Die Kartoffelpresse verrichtet die Arbeiten, für die sie da ist, hervorragend. Die Verarbeitung ist tip top und sie lässt sich einwandfrei bedienen. Das Ergebnis in Form des Kartoffelbreis ist super, es muss bei dieser Presse definitiv nicht zwei Mal durchgedrückt werden.
Alles in allem haben wir keine negativen Punkte gefunden, so dass die Kartoffelpresse von uns eine absolute Empfehlung bekommt!

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