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Aligot - Eine Spezialität aus Frankreich die auch deutschen Mündern schmeckt

Wenn man die Küchen der Länder dieser Welt vereint, ergibt sich ein schier unerschöpflicher Fundus an lokalen Spezialitäten und Variationen, an weltweit bekannten Gerichten und Eigenheiten ganzer Landstriche. Unser ganzes Leben wird vermutlich nicht ausreichen, um all die Facetten jemals am eigenen Leibe zu erfahren.

Aber hin und wieder kommen wir in die Verlegenheit Gerichte anderer Länder und Kulturen auszuprobieren, weil sie sich beim ersten Kontakt verführerisch anhören und zumeist noch gut aussehen. So geschah es bei uns mit einer fränzösischen Beilage, dem Aligot.

Mir ist das Gericht im Rahmen einer Reportage auf ARTE aufgefallen. Dort ging es um den Aubrac und ein kurzer Abschnitt der Reportage handelte von dieser Köstlichkeit. Weil unser Haushalt als relativ experimentierfreudig gilt, haben wir das Aligot natürlich ausprobiert.

Im Grunde handelt es sich um verfeinertes Kartoffelpürree, welches durch die Verwendung eines jungen Käses seinen besonderen Geschmack und vor allem die ganz spezielle Konsistenz erhält.

Vor ein paar Wochen habe ich beim durchstöbern der Weiten des Internets festgestellt, daß anscheinend nicht nur ich solche Reportagen schaue. So bin ich auf eine Internetseite gestoßen, wo genau auf diese Reportage verwiesen wurde und parallel dazu ein Rezept für das Aligot hinterlegt war. Das war für uns die Initialzündung! Nachdem wir nun schon mal Anhaltspunkte hatten, wie man ein Aligot herstellen könnte, mussten auch wir den ersten Versuch wagen.


Die Basis des Aligot ist ein abgewandeltes Kartoffelpüree. Es wird mit mehligen Kartoffeln, Butter, Knoblauch und je nach Rezept mit Creme fraiche verfeinert.
Abschließend wird dem Kartoffelpüree unter ständiger Hitzezufuhr Käse in kleinen Stücken zugegeben, die in dem Püree anfangen zu schmelzen. Unter ständigem Rühren wird der Käse unter das Kartoffelpüree gearbeitet, so daß sich alles optimal miteinander verbindet.

Nach und nach ergibt sich aus dem Käse und dem Püree eine "klebrige" Masse, die beginnt Fäden zu ziehen. Wenn sich der Käse komplett mit dem Püree verbunden hat, dann kann man das Püree mit dem Holzlöffel richtig schön langziehen.

Dieses Gericht sei vor allem Käseliebhabern ans Herz gelegt, die gerne auch würzigere Weichkäse essen. Mit diesem Rezept kann man den Geschmack des Käses sehr gut in den Hauptgang integrieren und bekommt ein ganz neues Geschmackserlebnis.

Uns hat das Aligot sehr gut geschmeckt, wenn gleich es durch den hohen Käseanteil sehr mächtig ist. Am Ende kann man gar nicht so viel essen, wie man möchte oder anfangs geglaubt hat. Wer nicht unbedingt würzigen Weichkäse zu seinen Favoriten zählt, sollte versuchen einen jungen Käse der im Rezept genannten Sorte zu bekommen. Der ist noch deutlich weniger würzig und das Aligot wird dann deutlich zurückhaltender.

Ich hoffe der eine und andere unter Euch wird auch mal den Versuch wagen und das Aligot zu Hause versuchen. Ich bin gespannt wie Ihr es geschmacklich empfunden habt:

Name des Rezeptes:
  • Aligot

Besonderheiten:
  • Eine Spezialität aus Frankreich, die das würzige Aroma von Weichkäse mit einem sehr lecker abgewandelten Kartoffelpüree vereint.
  • Beim Herstellen des Aligot bitte darauf achten, daß ihr immer wieder Hitze zuführt. Ansonsten wird es zu kalt und der Käse schmilzt nicht.
  • Für das würzige Erlebnis darf der Käse mittelalt bzw. alt sein. Wer es zurückhaltender mag sollte unbedingt auf einen jungen Käse zurückgreifen.

Link zum Rezept:
Unser Urteil:
  • Sehr geschmackvoll
  • Eine sehr spezielle Art den Käse in das Hauptgericht zu integrieren
  • Für Käseliebhaber ein Muss
  • Auch für alle die Käse so nicht essen, ihn aber in einem warmen Gericht verarbeitet durchaus sehr gerne mögen, ist dieses Rezept ein dringender Tipp

Im nachhinein habe ich noch ein zweites Rezept gefunden, was ich Euch nicht natürlich nicht vorenthalten möchte:

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